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Führungsrolle …. nee, lass mal.

Aktualisiert: 26. Jan.

NLP Master Coach für Führungskräfte Bernd Brormann
Bernd Brormann - Foto von Ingrid Hagenhenrich

Die Führungsrolle als dysfunktionales Vorbild

Warum wollen viele nicht mehr Führungskraft werden? Vielleicht liegt es an den Vorbildern? Die sind oft überarbeitet, dünnhäutig, gestresst, machen Überstunden, leiden an Burn-out, zeigen andere psychosomatische Symptome, haben keine wirkliche Anbindung zu Mitarbeitenden. Das hohe Gehalt wirkt dann wie Schmerzensgeld.

Für viele Firmen gestaltet es sich schwierig neue Führungskräfte zu finden. 2025 fehlten laut einer Studie1) rund 28.000 Führungskräfte. Nur 14 Prozent der Beschäftigten wollen überhaupt führen. Hauptgründe sind hohe Belastung, Verantwortung, Einschnitte im Privatleben.

  Welchen Preis zahlen Führungskräfte oft?

Führungskräfte arbeiten in einem Umfeld mit hohen Anforderungen. Darüber hinaus ändern sich die Anforderungen tagtäglich oder im Minutentakt. Die Unplanbarkeit verursacht nicht oft Unsicherheit und treibt den Stresslevel nach oben. Cortisol und Adrenalin haben keine Chance abgebaut zu werden und wirken so auf Dauer im Organismus schädlich.     

Wenn die Verbundenheit und das Vertrauen in der Kollegenschaft fehlen, wirkt sich Stress fast traumatisierend aus. Und letztendlich kann auch nur das verbrennen, was vorher für etwas gebrannt hat, oder? Somit fallen dann die Leistungsträger vermehrt aus.

  Vom "ich, muss es tun" zum "wir machen das gemeinsam"

Nur einmal angenommen der folgende Gedanke wäre gesellschaftlich eingeübter:

„Was ist wirklich meins? Und niemand muss alles allein tragen. Wir sind viele.“


Also nicht: Was müsste ich alles tun?     


Wie wirkt das auf dich?

Das klingt so einfach für mich.

So entlastend. 

 

Hier bedarf es eines Umdenkens, weg von „ich hier oben, ihr da unten“, hin zu wir gemeinsam. Die Weisheit des Teams wird nutzbar, wenn wir uns in  in einem psychologisch sicheren Raum befinden, der Verletzlichkeit zulässt und somit Vertrauen einwebt und das Gewebe des Organismus resilienter macht.         Es ist nicht das Geld, z.B. in Form von Boni, welches die Motivation, Leistung und Wohlbefinden der Mitarbeitenden erklärt, sondern viel mehr das Design von Jobs. Wenn der Antrieb für den Job intrinsisch ist, steigt die Qualität an, ansonsten erzeugt man mit extrinsischer Belohnung nur  mehr von … jedoch, mit geringerer Qualität2)

 

Neue Ideen und Kreativität, sowie die Motivation neue Lösungen für Probleme zu finden (Innovationsmuskel) braucht Entscheidungsfreiraum, akzeptierte Risikofreude um kreatives Ausprobieren, ein gemeinsames Weiterdenken und den Ansatz, dass es in Diskussionen nicht ums Gewinnen, sondern um vollständigere Lösungen geht. 

 

Wenn dem dann aber nicht so ist und es zur Überforderung kommt, ist die Überforderung oft ein Zeichen dafür, dass ich den Kontakt zu mir selbst verloren habe. Dass ich nicht mehr spüre, was wirklich meins ist. Dass ich leer und taub bin und keinen Zugang zu dem, was ich wirklich will. Denn Wollen ist gefühlsbasiertes Wünschen (Björn Süfke – „Männerseelen“). Dieser Zugang fehlt – insbesondere Männern – oft. Dass es dann zur Orientierungslosigkeit kommt, ist nur eine logische Folge. 

  

Was braucht es also, um mich wieder zu spüren – und in Frieden mit mir selbst das Richtige zu tun? Innere Anbindung. Ein innerer Kompass, der mir zeigt, was meins ist. Und was nicht. Zurück zur Führungskraft bedeutet das auch, dass diese Orientierungslosigkeit dazu führt keinen inneren Halt zu finden. Zudem, wie soll ich anderen wegeweisend dienen, wenn ich dies nicht einmal für mich kann? 

Wie wäre es, aus dem Hyperfokus hin zu einer breiteren Perspektive zu wechseln? Dazu aus dem Alltag herauszutreten und sich den Luxus der Zeit zu nehmen, um zu Lernen, Reflexion und erlebnisgebundene Erfahrungen zu nutzen, um wirkliche eine Veränderung zu bewirken?

 

Nun gut, wir können natürlich einfach sagen „Hör auf deine innere Stimme.“ Doch welche davon soll das sein? Wir alle tragen Anteile in uns, die mitreden wollen und um diese Stimmen wahrzunehmen, dafür müssen wir in die Stille kommen und zuhören, dann „Echte Orientierung entsteht nicht durch lauteres Rufen, sondern durch Zuhören.“ 👣 Ich bin Bernd Brormann, NLP Mastercoach.


Ich begleite Menschen, ob einzeln oder in Teams, ob Führungskraft oder privat, Lösungen aus sich heraus zur Entfaltung zu bringen.


Mit kraftvollen Fragen, manchmal mit eingewobenen Naturerlebnissen und immer mit Herz und Professionalität begleite ich Dich/Euch – hin zu mehr Klarheit und Selbstverbundenheit. 


Bei Interesse mit auf die Reise zu gehen, schreibe mir eine e-Mail an bernd@we-are-vagabonds.com .

Finde heraus welches meiner Angebot für dich hilfreich sein könnte.

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Referenzen

1)       „01/2026 Führungsetage leer? Was Beschäftigte wirklich zur Führung motiviert – www.kofa.de Regina Flake / Sabine Köhne-Finster / Chiara Döring“  2)       Cerasoli, C. P., Nicklin, J. M., & Ford, M. T. (2014). Intrinsic motivation and extrinsic incentives jointly predict performance: a 40-year meta-a






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